Ministerin Lucia Puttrich besuchte Kelterei Walther in Bruchköbel

V. l. n. r.: Hugo Klein, CDU-Landtagsabgeordneter, Wilfried Schäfer, Geschäftsführer der MGH Gutes aus Hessen, Dr. Johanna Höhl, Geschäftsführerin Kelterei Wilhelm Höhl Hochstadt und stellvertretende Vorsitzende des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und
V. l. n. r.: Hugo Klein, CDU-Landtagsabgeordneter, Wilfried Schäfer, Geschäftsführer der MGH Gutes aus Hessen, Dr. Johanna Höhl, Geschäftsführerin Kelterei Wilhelm Höhl Hochstadt und stellvertretende Vorsitzende des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und

 

Hessische Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz informierte sich über diesjährige Apfelweinproduktion / Startschuss für Verteilung der neuen Verbraucherbroschüre „Der Apfel“
 
Frankfurt, 12. Oktober 2011 – Hoher Besuch bei der Kelterei Walther in Bruchköbel: Lucia Puttrich, Hessische Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, informierte sich vor Ort über den aktuellen Stand der Stöffche-Produktion 2011. Gleichzeitig gab sie den Startschuss für die Verteilung einer neuen Verbraucherbroschüre, die der Verband der hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien
e. V. gemeinsam mit ihrem Ministerium und der Marketinggesellschaft Gutes aus Hessen (MGH) herausgegeben hat.
 
Informationen rund um den Apfel, um die Herstellung von Apfelwein und um die hessischen Streuobstwiesen als Teil der hessischen Kulturlandschaft: In der Verbraucherinformation „Der Apfel“ finden interessierte Leser neben Hintergrundinformationen auch zahlreiche Rezepte. „Mit der Broschüre möchten wir gemeinsam mit dem Apfelweinverband das Bewusstsein der Verbraucher dafür schärfen, wie gesund unsere Äpfel sind und wie vielfältig sie weiterverarbeitet werden können – auch in der heimischen Küche“, erklärt Wilfried Schäfer, Geschäftsführer der MGH Gutes aus Hessen. Die Broschüre wird ab sofort in allen Verbandskeltereien und in hessischen Apfelweinlokalen ausliegen. Zudem kommt sie als Flaschenanhänger auch in zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte, in denen hessischer Apfelwein und Apfelsaft verkauft werden.
 
Nach der offiziellen Vorstellung der Broschüre besichtigte Lucia Puttrich die Kelterei Walther. Von Inhaber Ralf Walther erfuhr sie, dass der Apfelwein des Jahrgangs 2011 ein vollmundig-süffiger sein wird. Aktuell würden die spätreifen Äpfel, die durch die vergangenen sonnigen Tagen noch einmal an Süße gewonnen hätten, zu geschmacksintensivem „Süßen“ verarbeitet. In diesem Zusammenhang wies er daraufhin, wie wichtig es sei, jetzt die letzten Äpfel von den Bäumen zu holen. Die späten Apfelsorten seien für die hohe Qualität des hessischen Apfelweins unverzichtbar. Apfelbaumbesitzer sollten die letzten trockenen Herbsttage für die Ernte nutzen und die Äpfel in die Keltereien bringen.
 
Dr. Johanna Höhl, stellvertretende Vorsitzende des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V., versetzte die Ministerin in Staunen mit der Aussage, dass auf hessischen Streuobstwiesen rund 1.000 verschiedene Apfelsorten wachsen. Sie erwähnte zudem, dass hessische Kelterer mit ihren Produkten bundesweit im Lebensmitteleinzel- oder Getränkefachhandel zu finden seien. „Der überwiegende Teil des hessischen Apfelweins wird aber in Hessen getrunken“, stellte Höhl fest.

So kommt die neue Verbraucherbroschüre „Der Apfel“ in den Handel: als Anhänger an einer Apfelsaft- oder Apfelweinflasche. Hessens Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Lucia Puttrich, gab in der Familienkelterei Walther den
So kommt die neue Verbraucherbroschüre „Der Apfel“ in den Handel: als Anhänger an einer Apfelsaft- oder Apfelweinflasche. Hessens Ministerin Lucia Puttrich, gab in der Familienkelterei Walther den Startschuss für die landesweite Verteilung.
Ralf und Britta Walther im Gespräch mit Stadtrat Uwe Ringel
Ralf und Britta Walther im Gespräch mit Stadtrat Uwe Ringel
Die Ministerin und die nächste Generation der Familienkelterei Walther.

Jetzt neu: Der edle Bruchköbler Jahrgangs-Apfelsecco

Nach mehrjähriger Planung ist es Wahrheit geworden. Unser edler Bruchköbler Jahrgangs-Apfelsecco ist da! Er wird aus speziellen und sorgfältig ausgesuchten Walther-Apfelweinen hergestellt. Sein ausgewogenes Zucker - Säure -Verhältnis verspricht allerhöchsten Genuss. Feinperlend, spritzig, fruchtig. Mit modernem Verschluss. Einfach mitnehmen - öffnen - wieder schliessen. Gut gekühlt genießen.

 


 

Pressemitteilung

Produktion des „Stöffche“ Jahrgang 2010 beginnt

Hessens Keltereien starten mit der Apfelernte / Erster „Süßer“ ist in den hessischen Gaststätten und Getränkemärkten erhältlich / Qualität der Äpfel verspricht süffigen Apfelwein

Frankfurt, 13. September 2010 – Für Martin Heil ist klar: „Anfang bis Mitte September haben die hessischen Äpfel den perfekten Reifegrad, um vom Baum geholt und zu qualitativ hochwertigem ‚Süßen’ bzw. Apfelwein verarbeitet zu werden.“ In der Kelterei Walther in Bruchköbel hat der Vorstandsvorsitzende des Verbands der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. gemeinsam mit seinen Stellvertretern, Dr. Johanna Höhl und Peter Possmann, sowie mit Keltereiinhaber Ralf Walther und der Frankfurter Apfelweinkönigin Nina I. die Saison offiziell eröffnet. Der erste „Süße“ aus den reifen Septemberäpfeln ist bereits in den hessischen Gaststätten und Getränkemärkten erhältlich.
 
Stellvertretend für alle Verbandsmitglieder setzte Ralf Walther seine Apfelpresse als Symbol für die Eröffnung der Erntesaison in Gang. „Ich freue mich natürlich sehr, dass in meiner Kelterei die hessische Apfelweinproduktion offiziell gestartet wurde“, sagte Walther. Denn der Beginn der Erntesaison ist traditionell auch der Beginn des Kelterns und der Produktion des hessischen Kultgetränks, des Apfelweins. Verarbeitet werden frisch geschüttelte, reife Äpfel von Hessens Streuobstwiesen. Die Qualität der Äpfel ist auch in diesem Jahr wieder sehr gut und verspricht einen geschmacksintensiven „Süßen“ sowie einen süffigen Apfelwein.
 
„Wichtig ist, dass mit dem Keltern nicht zu früh begonnen wird, da der Apfelsaft sonst nicht die richtige Süße hat“, stellt Peter Possmann, Geschäftsführer der Familienkelterei Possmann, fest. „Späte Apfelsorten, wie z. B. der Bohnapfel oder die Schafsnase, werden erst im Oktober geerntet – wenn sie den richtigen Fruchtzuckergehalt und somit die richtige Qualität erreicht haben.“ Die ab jetzt verarbeiteten Äpfel haben die nötige Süße von mindestens 45 Grad Oechsle Zuckergewicht erreicht. Das Keltern dauert acht bis zehn Wochen.
 
Hessische Obstanbauer können auch in diesem Jahr mit stabilen Preisen für ihr Kelterobst rechnen. Für 100 Kilogramm Äpfel zahlen die Kelterer sieben bis zehn Euro und damit vier Euro mehr als ihre Kollegen in Baden-Württemberg. Nur so können die Kelterer nach wie vor einheimisches Obst verarbeiten und die Bemühungen der privaten Streuobstwiesenbesitzer honorieren. Die Kelterer freuen sich über jeden gelieferten Apfel und besitzen die nötigen Kapazitäten, um das Erntevolumen zu verarbeitet.
Dr. Johanna Höhl, Geschäftsführerin der Kelterei Höhl, betont einen wichtigen Aspekt der Apfellieferung durch Streuobstwiesenbesitzer: „Indem die Äpfel zur Apfelsaft- oder Apfelweinherstellung genutzt werden, steigen die Chancen zur Erhaltung der hessischen Streuobstwiesen, die wiederum einen wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen bieten. Apfelernte ist also auch aktiver Naturschutz.“
 
Eine ausreichende Menge Kelterobst ermöglicht auch eine Sortimentsvielfalt, die die Apfelwein-Fans kennen und lieben: Das Angebot der über 50 hessischen Keltereien reicht von sortenreinem Apfelwein über Apfel-Schaumwein bis hin zu Mix-Varianten und alkoholfreiem Apfelwein.